Umzug am Martinstag: Aufgepasst in der dunklen Jahreszeit

4. November 2014

DVAG rät zum Laternenlauf:
• So sind Eltern und Kinder bei Dunkelheit sicherer unterwegs
• Eine Unfallversicherung schützt vor den Folgekosten einer Verletzung

Am 11. November ist Martinstag. An diesem Abend ziehen wieder Kinder mit ihren bunten Laternen durch die Straßen und singen Martinslieder. Dass Kinder im Dunkeln draußen sind, lässt sich in Herbst und Winter generell nicht vermeiden – es dämmert ja schon am Nachmittag. Doch aufgepasst: Der Großteil aller Kinderunfälle fällt laut Deutscher Verkehrswacht in die dunkle Jahreszeit zwischen Oktober und März.

Wird ein Kind in einen Unfall verwickelt, ist das meist eine schwere Belastung für die Familie. Noch schwerer wiegt das Unglück, wenn überdies auch eine hohe finanzielle Belastung auf die Familie zukommt. „Bei einer folgeträchtigen Verletzung, die sich Kinder bei Freizeitaktivitäten zuziehen, greift die gesetzliche Unfallversicherung nicht“, erklären die Fachleute der Deutschen Vermögensberatung (DVAG). „Ohne ausreichenden Versicherungsschutz bleiben Eltern dann in der Regel auf den hohen Behandlungs- oder Pflegekosten sitzen.“ Um Kinder richtig abzusichern, ist deshalb der Abschluss einer privaten Unfallversicherung ratsam.

Verletzt sich ein Kind bei einem Freizeitunfall so schwer, dass dauerhafte körperliche Beeinträchtigungen entstehen, hilft eine private Kinderunfallversicherung bei den anfallenden Kosten. Dazu gehören zum Beispiel Umbaumaßnahmen im eigenen Zuhause oder der Erwerb einer behindertengerechten Wohnung. Ebenso zahlt die Versicherung eine Unfallrente für das verunglückte Kind, je nach Schwere der entstandenen Einschränkung. „Eine private Unfallversicherung ist natürlich nicht nur für Kinder wichtig –auch die Eltern sollten sich gegen Freizeitunfälle absichern“, raten die DVAG-Experten. Zusätzlich geben sie folgende Tipps, wie Eltern und Kinder in den dunklen Tagen sicherer unterwegs sind:

Laternenlauf: Bei Dunkelheit ist im Straßenverkehr besondere Vorsicht geboten (Bildnachweis: Corbis)

Straßenverkehrs-Tipps für Eltern und Kinder im Herbst

• Helle und reflektierende Kleidung erhöht die Sichtbarkeit deutlich

• Reflektoren an Kleidung bieten zusätzlichen Schutz

• Am Fahrrad sind eine funktionierende Beleuchtung und Katzenaugen wichtig

• Festes Schuhwerk verhindert das Ausrutschen auf nassem Laub oder bei Glätte

• Eine Mütze bietet ein größeres Sichtfeld als eine Kapuze – und hält wärmer

• Aufgepasst bei Ein- und Ausfahrten an Gehwegen: Hier entstehen oft Unfälle

• Straßen sollten nur an gut einsehbaren Zebrastreifen oder Ampeln überquert werden

• Autofahrer müssen bei Dunkelheit besonders aufpassen – nicht nur am Martinstag

 

 

Über die Deutsche Vermögensberatung (DVAG)

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