Sankt Martin: Die DVAG erklärt, wie Eltern ihre Kinder gegen Unfallfolgen absichern können und wie der Nachwuchs auf den Straßen sicher unterwegs ist

29. Oktober 2013

Am 11. November ist Martinstag. In vielen Gemeinden und Städten ziehen in den frühen Abendstunden wieder Kinder mit bunten Laternen durch die Straßen. Vorsicht ist jedoch geboten, wenn das Lichtermeer nach dem Umzug erlischt, die Straßen nicht mehr großzügig ausgeleuchtet und die Kleinen für Autofahrer nur noch schwer sichtbar sind. Denn Herbst und Winter sind für Fußgänger kritische Jahreszeiten, insbesondere für Kinder, warnt die Deutsche Verkehrswacht e.V. Frühzeitig einsetzende Dunkelheit, oftmals schlechte Sicht- und Straßenverhältnisse und eine wechselhafte Witterung erhöhen das Unfallrisiko im Straßenverkehr immens.

Verunglückt ein Kind, kann das eine Familie gleich doppelt hart treffen: Das Kind erleidet eine Verletzung und obendrein können die Eltern auch noch in eine finanzielle Notlage geraten. „Eltern wissen oft nicht, dass bei Unfällen außerhalb der Schulzeit die gesetzliche Unfallversicherung des Kindes nicht greift“, stellen die Versicherungsexperten der Deutschen Vermögensberatung (DVAG) immer wieder fest. „Dabei kann ein Unfall mit schweren Folgeschäden Familien schnell durch die hohen Behandlungs- oder Pflegekosten überlasten. Umso wichtiger ist es, sich für den Fall der Fälle zumindest finanziell abzusichern.“

 

Laterne, Laterne: Bei frühzeitiger Dunkelheit müssen Kinder im Straßenverkehr besonders aufpassen

Laterne, Laterne: Bei frühzeitiger Dunkelheit müssen Kinder im Straßenverkehr besonders aufpassen

Für Eltern bedeutet das: Um Kinder auch in der Freizeit abzusichern, ist es sinnvoll, eine private Kinderunfallversicherung abzuschließen. Eine solche Privatpolice hilft, die finanziellen Folgen eines Unfalls abzufedern. Bei besonders schweren Folgeschäden – etwa bei anhaltend eingeschränkter Mobilität – trägt diese Versicherung die Pflege- oder Umbaukosten, beispielsweise, um ein Haus für einen Rollstuhl zugänglich zu machen. Möglich ist auch der Einschluss einer Unfallrente, die je nach Schwere der Einschränkung bis zum Lebensende an das verunglückte Kind ausgezahlt wird. Die Vermögensberater der DVAG empfehlen Eltern, sich für den richtigen Rundumschutz ihrer Kinder in einem persönlichen Gespräch professionell beraten zu lassen. „Eine gute Vorbereitung nimmt Eltern die Sorgen und sichert Kinder außerhalb der Schulzeiten zusätzlich ab – dann sind auch Freizeitunternehmungen wie zum Beispiel der Umzug an Sankt Martin gut abgesichert“, sagen die Experten. Die DVAG hat darüber hinaus die folgenden Tipps gesammelt, wie Eltern ihre Kinder auf den Straßenverkehr in den Herbst- und Wintermonaten besonders gut vorbereiten:

 

Praktische Tipps für Eltern und Kinder im Straßenverkehr

  • Reflektoren auf Kleidung und Rucksäcken machen Kinder für Autofahrer schon von weitem erkennbar
  • Wasserdichtes, festes Schuhwerk mit gut profilierten Sohlen verhindert Rutschpartien auf nassem Laub oder bei Glätte und hält die Füße trocken
  • Eine Mütze bietet Kindern als Kopfbedeckung ein größeres Sichtfeld als eine Kapuze – und wärmt die Ohren besser
  • Straßen sollten nur an gut einsehbaren Zebrastreifen oder Ampeln überquert werden – in beiden Fällen vor Überquerung zweimal nach links und rechts schauen
  • Vorsicht ist geboten bei Ein- und Ausfahrten an Fußwegen
  • Für Autofahrer gilt nicht nur am Martinstag: Sie müssen in der dunklen Jahreszeit besonders umsichtig fahren