Sommerurlab: Die DVAG rät Aktiv-Urlaubern zu ausreichendem Versicherungsschutz

29. Mai 2012

Die Deutschen lieben es zu reisen. Dabei liegt der aktive Urlaub – insbesondere der Wanderurlaub – voll im Trend. Das besagt ein Forschungsbericht des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie.   Doch egal ob Wandern, Kite-Surfen oder Kanufahren: Ein aktiver Urlaub birgt gewisse Risiken. „Sportunfälle oder Diebstahl teurer Ausrüstungen passieren immer wieder zur Urlaubszeit“, sagen die Experten der Deutschen Vermögensberatung (DVAG). Für solche Situationen empfehlen sie einen ausreichenden Versicherungsschutz: „Denn abgesehen von den gesundheitlichen Beeinträchtigungen können die finanziellen Folgen beträchtlich ausfallen.“ Die DVAG nennt wichtige Versicherungen, mit denen sich Aktiv-Urlauber für den Fall der Fälle schützen können:

Private Unfallversicherung

„Wer aktiv in der Natur unterwegs ist, sollte sich im Hinblick auf mögliche Unfallfolgen absichern. Denn manchmal kann bereits der unglückliche Sturz über eine Baumwurzel zu schweren Verletzungen führen. Hier kommt die private Unfallversicherung zum Tragen“, erklären die Experten der DVAG. So zahlt die Versicherung bei Knochenbrüchen ein Schmerzensgeld. Bei einer Verletzung mit bleibenden Folgen erhält der Versicherte eine einmalige Kapitalzahlung und – je nach Vereinbarung – eine lebenslange Unfall-Rente. „Reisende in Zecken-Risikogebieten sollten bei der Wahl der Unfallversicherung zudem darauf achten, dass diese auch gegen die Folgen von Zeckenbissen absichert“, raten die Fachleute der DVAG. Eine Übersicht der aktuellen Risikogebiete findet sich auf der Internetseite http://www.zecken.de.

Wandern in den Bergen: Zu einem Rund-um-Schutz gehört neben der passenden Ausrüstung auch die richtige Versicherungspolice

Freizeitversicherung

„Der zusätzliche Abschluss einer Freizeitversicherung ist für diejenigen sinnvoll, die für ihr Hobby eine teure Ausrüstung brauchen – zum Beispiel Angelutensilien, Golf- oder Tauchausrüstung“, so die DVAG. Wird etwa die Angelrute in einem unbeobachteten Moment gestohlen, kommt die Versicherung für den Schaden auf. Darüber hinaus kann sie den Verlust oder die Beschädigung einer Fotokamera abdecken. „Wichtig ist es, dass mit der Freizeitversicherung sämtliche Teile der Ausrüstung abgedeckt sind. Zubehör mit einem Einzelwert von bis zu 500 Euro sollte pauschal abgedeckt sein. Besonders teure Gegenstände müssen beim Abschluss einzeln aufgelistet werden“, empfehlen die DVAG-Experten.