Umweltschäden nehmen zu: DVAG erklärt, welche Versicherungen Hausbesitzer umfassend vor Folgekosten durch Hochwasser, Sturm und Co. schützen

11. Oktober 2011

Unwetter wie das Sturmtief Xynthia oder das Hochwasser in Sachsen im vergangenen Jahr werden künftig häufiger über Deutschland einbrechen. Dieses Bild zeichnet der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in seiner Klimastudie. Gemeinsam mit Forschern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, der Freien Universität Berlin und der Universität Köln kommt der GDV darin zum Ergebnis, dass die Zahl der Sturmschäden bis 2100 um mehr als 50 Prozent ansteigen. Die Überschwemmungschäden werden sich bereits bis zum Ende des Jahrzehnts verdoppeln. Vor diesem Hintergrund ist das richtige Versicherungspaket für Hausbesitzer um so wichtiger. Die Experten der Deutschen Vermögensberatung (DVAG) erläutern, wie sich Eigenheimbesitzer bestmöglich gegen Kosten durch Unwetterschäden absichern.

Der Basisschutz – die Wohngebäudeversicherung

Die Wohngebäudeversicherung kommt für Schäden am Haus durch Hagel, Sturm, Feuer und Leitungswasser auf. Damit ist sie die ideale Grundsicherung für das eigene Heim. Allerdings ist sie für einen umfassenden Schutz nicht ausreichend. Denn sie zahlt nicht bei Schäden durch Hochwasser. “Eine Elementarversicherung bietet sich hier als sinnvolle Ergänzung an. Gemeinsam decken die beiden Versicherungen den Großteil an Unwetterschäden ab”, raten die Experten der DVAG.

Hochwasser: Durch den Klimawandel steigt die Anzahl der Unwetterschäden

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Unerlässlicher Zusatzschutz – die Elementarschadenversicherung

Doch gut 72 Prozent der Hausbesitzer verfügen laut der Klimastudie des GDV 2011 nach wie vor über keine Elementarschadenversicherung. Dabei wird diese in Zeiten des Klimawandels immer wichtiger. Denn die Wiederkehrperioden von Unwettern verkürzen sich laut der Klimastudie des GDV: So sollen besonders starke Hochwasser demnächst alle 25 Jahre statt wie bisher alle 50 Jahre auftreten. Viele Hausbesitzer verkennen hierbei das Risiko einer Überschwemmung. Hochwasser tritt nicht nur in der Nähe von Flussgebieten auf, viel häufiger verursacht Starkregen Überschwemmungen. Hier greift die Elementarschadenversicherung. Darüber hinaus kommt sie für Schäden durch weitere Naturkatastrophen wie zum Beispiel Erdbeben oder Lawinen auf.