Sicher in den Frühling radeln: DVAG gibt Tipps, worauf Eltern achten sollten

17. März 2011

Mit dem Frühlingsanfang am 21. März beginnt für Viele die schönste Zeit des Jahres. Endlich wieder Familienausflüge planen, etwa Radtouren ins Grüne. Damit auch kleine Kinder von Anfang an Spaß am Radeln haben und die Sicherheit nicht zu kurz kommt, gibt die Deutsche Vermögensberatung (DVAG) Tipps, worauf Eltern achten sollten. Denn trotz aller Vorsichtsmaßnahmen bleiben bei Kindern kleinere und größere Unfälle nicht aus.

Fahrradfahren: Aber sicher!

Für den Ernstfall gilt: „Damit Kinder bestens abgesichert sind, sollten Eltern eine Unfall-, noch besser eine Kinderinvaliditätsversicherung abschließen“, raten die Finanzexperten der DVAG. Letztere springt ein, wenn der Nachwuchs aufgrund eines Unfalls oder einer Krankheit Gesundheitsschäden davonträgt, die zu Schulunfähigkeit oder Pflegebedürftigkeit führen. Welche Police ratsam ist, lässt sich am besten in einem persönlichen Gespräch mit einem Vermögensberater klären. Um das Unfallrisiko so weit wie möglich zu reduzieren, sollten sich Eltern und Kinder gut vorbereiten. Die DVAG zeigt, worauf es ankommt, bevor der Radelspaß losgehen kann.

Tipps für den sicheren Start von kleinen Radfahrern

  • Einstiegsmodell Laufrad: Ab zwei Jahren können Kinder damit schon mobil sein. So üben sie die Balance zu halten und das spätere Fahren mit dem „richtigen“ Rad fällt leichter.
  • Das Mindestalter für den Umstieg auf ein Kinderfahrrad sollte bei vier bis fünf Jahren liegen.
  • Das Fahrrad darf weder zu groß noch zu klein sein. Sonst kann das Kind nicht effizient treten und sitzt unsicher auf dem Sattel. Bei einem zu breiten Lenker kann es das Rad außerdem schlecht kontrollieren.
  • Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) empfiehlt, auf Stützräder zu verzichten. Diese verhindern, dass Kinder die richtige Kombination von Treten, Lenken, Bremsen und Gleichgewicht lernen. Obendrein gewöhnen sich die Kleinen auf diese Weise eine falsche Kurvenlage an, die sie sich beim Radeln ohne Stützräder mühsam wieder abtrainieren müssen.
  • Bevor es auf Tour geht, das Fahrrad richtig einstellen: Die Kids müssen den Lenker mit beiden Händen gut greifen und den Boden mit den Füßen bequem erreichen können. Besonders leicht tritt es sich, wenn das Kind sein Bein in der untersten Pedalstellung fast durchdrückt.
  • Und zum Schluss: Den Helm nicht vergessen! Auch wenn es in Deutschland keine Helmpflicht für Kinder gibt, sollten sie nicht ohne Kopfschutz fahren. Wie beim Rad gilt beim Helm: Nie auf Zuwachs kaufen, sonst wackelt er und kann verrutschen. Außerdem regelmäßig prüfen, ob die Helmgurte noch richtig eingestellt sind.