Finanz-Check zum Jahresende: Der Countdown läuft

12. November 2009

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Zeit, sich noch alle finanziellen Vorteile für 2009 zu sichern. Ob Riester-Zulagen, Bausparförderung oder Bürgerentlastungsgesetz – überall gibt es zusätzliches Geld vom Staat. Die Deutsche Vermögensberatung (DVAG), die mit Ihrem ganzheitlichen Beratungsansatz bereits über 5 Millionen Menschen in Sachen Finanzen und Absicherungen hilft, hat deshalb einige Tipps zusammengestellt, damit niemand seine Chancen ungenutzt lässt:

 

Riester-Rente: Staatliche Förderungen einstreichen

Die Riester-Rente kommt gut an: Bis zum zweiten Quartal 2009 hatten die Deutschen insgesamt rund 12,6 Millionen Verträge abgeschlossen. Nicht zuletzt aufgrund der staatlichen Förderungen: Derzeit gibt es für Singles eine Grundzulage von 154 Euro, für Ehepaare 308 Euro. Weitere 185 Euro schießt Vater Staat für jedes Kind zu, für alle ab 2008 Geborenen sogar 300 Euro. Wer jetzt eine Riester-Police abschließt und für 2009 noch die Zulagen in voller Höhe einstreichen möchte, kann mit einer einmaligen Zuzahlung bis zum 31. Dezember den notwendigen Eigenbeitrag leisten.

 

Betriebliche Altersversorgung: Weniger Sozialabgaben

Die Vorsorge per Betriebsrente hat viele Fans. Zu Recht: Arbeitnehmer und Arbeitgeber sparen gleichermaßen. Im Zuge der sogenannten Entgeltumwandlung bleiben Beiträge zur betrieblichen Altersversorgung (bAV) von Sozialabgaben und Steuern befreit. Arbeitnehmer, die beispielsweise ihr Weihnachtsgeld über ihren Arbeitgeber in eine Direktversicherung, Pensionskasse oder einen Pensionsfonds einzahlen, müssen auf diesen Teil des Gehalts keine Sozialabgaben und Steuern zahlen. Dies gilt für Beiträge, die vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze nicht überschreiten: in diesem Jahr 2.592 Euro.

 

Bausparen: Gelder von Vater Staat

Allein im vergangenen Jahr schlossen die Deutschen mehr als 3,5 Millionen Bausparverträge ab. Sparer können sich so durch regelmäßige, stabil verzinste Beiträge das nötige Eigenkapital fürs geplante Heim aufbauen. Denn sie sichern sich niedrige Zinsen fürs spätere Darlehen.

Weiteres Plus: Der Fiskus schießt mit der Wohnungsbauprämie noch Fördergelder zu, wenn das gesparte Geld für wohnwirtschaftliche Zwecke genutzt wird. Hierbei gelten jedoch Einkommensgrenzen von 25.600 bzw. 51.200 Euro. Um dann in den Genuss der vollen Prämie von jährlich 45 Euro (Singles) beziehungsweise 90 Euro (Ehepaare) zu gelangen, sollten Sparer den höchstmöglichen förderfähigen Betrag von 512 Euro (1.024 Euro) pro Jahr einzahlen.

Und wer von seinem Arbeitgeber vermögenswirksame Leistungen (VL) erhält, diese hier einzahlt und die Einkommensgrenzen von 17.900 bzw. 35.800 Euro nicht überschreitet, bekommt die Arbeitnehmersparzulage: Pro Jahr gibt es auf maximal 470 eingezahlte Euro (Alleinstehende) beziehungsweise 940 Euro (Verheiratete, beide VL) neun Prozent nochmals vom Staat obendrauf.

Als recht neue Fördervariante steht Eigenheim-Fans außerdem das Wohn-Riestern, eine spezielle Form der Riester-Rente, zur Verfügung.

 

Bürgerentlastungsgesetz: Mehr Netto für alle

Ab Januar 2010 bekommen die Deutschen mehr Geld. Insgesamt werden rund 9,5 Millionen Euro aus dem Staatssäckel in die Portemonnaies der Bürger wandern. Grund: das sogenannte Bürgerentlastungsgesetz. Die Bürger spüren die Entlastung durch eine bessere Absetzbarkeit der Beiträge zur privaten und gesetzlichen Krankenversicherung. Schon mit der Gehaltsabrechnung im Januar haben alle Angestellten mehr Netto auf dem Konto. Die Deutsche Vermögensberatung (DVAG) rät jedem, sich schon jetzt zu überlegen, wie er das Geld bestmöglich nutzen kann – etwa für die Absicherung der Gesundheit, der eigenen Arbeitskraft oder für die Altersvorsorge. Sinnvoll ist es, sich hierbei von einem professionellen Vermögensberater vor Ort unterstützen zu lassen, der je nach persönlicher Situation des Kunden ein Gesamtkonzept mit ganz konkreten Vorschlägen erarbeiten kann.