Deutsche Vermögensberatung setzt 2006 neue Maßstäbe

30. Mai 2007

Prof. Dr. Reinfried Pohl, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Deutschen Vermögensberatung (DVAG), erklärte anlässlich der heutigen Bilanzpressekonferenz in Frankfurt am Main: „Die Deutsche Vermögensberatung hat im Geschäftsjahr 2006 ihre Spitzenposition unter den Finanzvertrieben weiter ausbauen können. Der Gewinn vor Steuern nahm um 19,6% auf über 173,6 Mio. EUR zu. Der Jahresüberschuss erhöhte sich um 32,5% auf über 114 Mio. EUR.

– Exklusive Partnerschaft mit der AachenMünchener als Meilenstein
– Jahresüberschuss steigt auf über 114 Mio. EUR
– Betreuter Gesamtbestand bereits über 130 Mrd. EUR
– Inlandsumsatz nimmt auf 862,6 Mio. EUR zu

 

Neue Rekordergebnisse

Die Umsatzerlöse im Inland konnten um 6,8% auf 862,6 Mio. EUR gesteigert werden. Der Gesamtbestand wuchs um 5,6% auf 130,4 Mrd. EUR. Die Zahl der Vermögensberater stieg um 2,5% auf 33.522. Die Zahl der Kunden erreicht nunmehr 4 Millionen. Die Geschäftsergebnisse sind ein Beweis für den nachhaltigen Erfolg der von mir entwickelten Allfinanzkonzeption. Immer mehr Menschen schätzen die persönliche und ganzheitliche Beratung durch einen unserer Vermögensberater.“

 

Erfolge im Versicherungsgeschäft

Wachstumsmotor im Versicherungsgeschäft war die Lebensversicherung. Hier konnte die vermittelte Versicherungssumme (ohne Berufsunfähigkeitsversicherung) von 10,4 Mrd. EUR auf 11,9 Mrd. EUR (+14,2%) gesteigert werden. Im laufenden Neugeschäftsbeitrag (415,7 Mio. EUR) lag der Zuwachs bei 22,5% und damit oberhalb des Marktwachstums (+10,8%). Der Bestand erhöhte sich um 6,2% auf einen Jahresbeitrag von 2,8 Mrd. EUR und eine Versicherungssumme von 89,3 Mrd. EUR (+5,2%). Auch die Entwicklung im Sachversicherungsgeschäft verlief sehr erfreulich. Der Nettozugang belief sich auf 39 Mio. EUR (+87,9%). Als Folge stieg der von uns betreute Beitragsbestand auf 493 Mio. EUR (+6,9%).

Mit diesen Ergebnissen verfügt die Gesellschaft über einen Anteil von 56,1% am Beitragsaufkommen der AMB Generali-Partnergesellschaften.

 

Der Pionier der privaten Vorsorge

Auf dem Gebiet der privaten Vorsorge hat die Deutsche Vermögensberatung Pionierleistungen erbracht. Bereits 1975 wurde die gesellschaftspolitisch wichtige Aufgabe der Information und Beratung breiter Bevölkerungskreise – insbesondere auch im Bereich staatlich geförderter Produkte – erkannt. Ging es zunächst um das Angebot von Sparverträgen zur Anlage der vermögenswirksamen Leistungen, so waren es später Produktinnovationen wie die Fondsgebundene Lebensversicherung und im Anschluss daran die Fondsgebundene Rentenversicherung. Produkte, die mittlerweile nahezu alle Mitbewerber übernommen haben.

Auch hat die DVAG weit vor den meisten anderen Marktteilnehmern die große Bedeutung der Riester-Rente gesehen. Gegen die anfänglichen und zwischenzeitlich verstummten Vorbehalte der Verbraucherschützer wurde die Riester-Rente erfolgreich in den Markt eingeführt.

Seit Einführung der Riester-Rente hat die Deutsche Vermögensberatung bereits über 800.000 Verträge vermittelt. Davon wurden allein 193.000 im Geschäftsjahr 2006 eingelöst. Die DVAG verfügt damit über 11,4% Marktanteil.

 

Die Bank im Wohnzimmer des Kunden

Die Erkenntnis, dass ganzheitliche Vermögensberatung auch das Angebot von Bankprodukten umfasst, ist von Beginn an Bestandteil der Beratungskonzeption. Die Deutsche Vermögensberatung verfolgt dabei den Grundgedanken, die Bank in das Wohnzimmer des Kunden zu bringen.

Insgesamt wurde von der DVAG ein Investmentgeschäft in Höhe von 2,8 Mrd. EUR (+16,7%) vermittelt. Der Gesamtbestand im Investmentbereich beträgt 12,0 Mrd. EUR (+10,9%).

Den Bankpartnern wurden Bankgeschäfte mit einem Gesamtvolumen in Höhe von 2,0 Mrd. EUR (+9,8%) zugeführt. Davon entfallen 1,8 Mrd. EUR auf Baufinanzierungen und 140 Mio. EUR auf Ratenkredite. Besonders erfolgreich gestaltete sich die Zusammenarbeit mit der Deutschen Bank. Dieser führte die Deutsche Vermögensberatung im vergangenen Jahr 100.000 Neukunden zu. Insgesamt sind es 540.000 seit Bestehen der Partnerschaft.

Im Geschäftsbereich Bausparen konnte sich die Deutsche Vermögensberatung vom Markt absetzen. In einem stagnierenden Marktumfeld wurde ein Plus von 9,2% auf 1,4 Mrd. EUR Bausparsumme erzielt.

 

Exklusivvertrieb für die AachenMünchener

Die Übernahme der Gesamtvertriebsverantwortung für die AachenMünchener Versicherungen stellt einen weiteren Meilenstein in der Entwicklung der Deutschen Vermögensberatung dar. Die DVAG ist künftig Exklusivanbieter der AachenMünchener-Produkte.

Die konsequente Aufspaltung der Wertschöpfungskette in Produktion und Vertrieb ist bahnbrechend für die gesamte Versicherungswirtschaft und wird die Marktposition der Deutschen Vermögensberatung weiter verbessern. Sie ist gleichzeitig Bestätigung für ein seit mehr als drei Jahrzehnten bewährtes und erfolgreiches Vertriebskonzept.

Die Arbeiten zur Integration und Neupositionierung des bisherigen Vertriebes schreiten zügig voran. Mit dem Abschluss wird zum Jahrswechsel 2007/2008 gerechnet.

 

Investitionen in Ausbildung und Informationstechnologie

Dem komplexer werdenden Marktumfeld und den zunehmenden Regulierungsanforderungen trägt die Gesellschaft durch hohe Investitionen in Ausbildung und Informationstechnologie Rechnung. Im Geschäftjahr 2006 wurden insgesamt 43,1 Mio. EUR bzw. 5% der Umsatzerlöse für Aus- und Weiterbildung investiert.

Mit dem neuen Berufsbildungszentrum in München-Unterföhring verfügt die Deutsche Vermögensberatung in Deutschland nun über ein Netz von elf hochmodernen Zentren für die Qualifikation von Vermögensberatern.

Auch die Investitionen zur Weiterentwicklung unserer Informationstechnologie bewegen sich weiterhin auf hohem Niveau. Die für 2007 vorgesehene Auslieferung einer neuen internetbasierenden Software zur Kundenberatung und Kundenbetreuung stellt einen weiteren Meilenstein dar.

 

2007 – erneut ein Wachstumsjahr

Die positive Geschäftsentwicklung mit zweistelligen Zuwachsraten hat sich auch in den ersten Monaten des neuen Geschäftsjahres fortgesetzt. Mit Blick auf die Zukunft erklärte Prof. Dr. Pohl: „Als Wachstumstreiber sehen wir die Rürup-Rente, die bereits einen Anteil von 18% am Gesamtumsatz hat, sowie unverändert die Riester-Rente.

Aber auch die veränderten Rahmenbedingungen für die private Krankenversicherung und die Einführung der Abgeltungssteuer lösen zusätzlichen Beratungsbedarf aus.

Insgesamt erwarten wir für das gesamte Geschäftsjahr ein Wachstum im zweistelligen Bereich.“