Deutsche Vermögensberatung auch im Jubiläumsjahr mit Spitzenergebnissen

31. März 2006

– Mit 833 Millionen EUR Umsatzerlösen Marktführerschaft weiter gefestigt
– Allfinanzkonzeption bewährt sich in schwierigem Marktumfeld
– Gesamtbestand auf 123,6 Milliarden EUR Vertragssumme ausgebaut
– Große Erfolge im Riestergeschäft mit 145.000 Neuabschlüssen
– Wettbewerbsvorteile durch zahlreiche Produktinnovationen

Dr. Reinfried Pohl, der Gründer und Vorstandsvorsitzende der Deutschen Vermögensberatung, erklärte anlässlich der heutigen Bilanzpressekonferenz in Frankfurt am Main: „Mit dem Ausbau unseres Gesamtbestandes um 5,3% auf 123,6 Milliarden EUR und mit Umsatzerlösen in Höhe von 833 Millionen EUR, davon 807,4 Millionen EUR aus Deutschland, konnte die Deutsche Vermögensberatung im Jahr 2005, dem Jahr des 30-jährigen Bestehens des Unternehmens, erneut ein Spitzenergebnis erzielen. Unser Unternehmen hat damit seine Position als eines der führenden, eigenständigen Finanzvertriebe weiter gefestigt.

In erster Linie führen wir diesen Erfolg auf unsere Allfinanzkonzeption zurück, die sich gerade in den schwierigen Marktbedingungen des Jahres 2005 besonders bewährt hat. Mit unserer Allfinanzberatung waren wir – anders als die meisten anderen Vertriebe – in der Lage, die marktbedingten Rückgänge in der Lebensversicherung für unser Unternehmen in Grenzen zu halten und weitestgehend durch Zuwächse in anderen Geschäftsbereichen auszugleichen. So haben wir das Neugeschäft im Investmentbereich im Vergleich zum Vorjahr um 37,1% und das Neugeschäft in der Baufinanzierung um 10,7% gesteigert. Mit Stolz können wir behaupten, dass sich meine Allfinanzidee und der von mir begründete Vermögensberaterberuf am Markt durchgesetzt haben.

 

Fünf erfolgreiche Produktinnovationen im Jahr 2005

Mit ausschlaggebend für die Erfolge des Unternehmens war erneut die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren „Premium-Partnern“, den Unternehmen der AMB Generali Gruppe und der Deutsche Bank Gruppe. Denn mit unseren Partnergesellschaften konnten wir allein im Jahr 2005 für unsere Kunden fünf neue Produkte entwickeln und diese erfolgreich im Vertrieb einführen.

Besondere Bedeutung hatte hierbei die mit der AachenMünchener Lebensversicherung entwickelte Wunschpolice, eine ganz neue Form der Lebensversicherung. Dieses Produkt stand uns rechtzeitig zu Beginn des Jahres 2005 zur Verfügung. Es hat damit maßgeblich Anteil daran, dass wir uns den branchenweit zu verzeichnenden Ausfällen im Neugeschäft der Lebensversicherung entziehen konnten.

Ebenso erfolgreich verlief die Einführung der übrigen Produktinnovationen, des „Topkredit plus“ der Deutschen Bank, des „VermögensSparplans“ der DWS sowie des neuen Kraftfahrttarifes und der „Vermögenssicherungspolice“ der AachenMünchener Versicherung. Letztere ist ein weiterer Meilenstein in unserer Allfinanzphilosophie. Denn mit diesem Produkt können unsere Kunden mit einem Antrag und in einer Police alle wesentlichen Privatversicherungen abschließen. Der Erfolg gibt uns in unserem Gespür für die Bedürfnisse unserer Kunden Recht: Denn allein in den ersten acht Wochen seit Einführung der „Vermögenssicherungspolice“ Mitte November 2005 konnten wir 16.000 Verträge vermitteln. Inzwischen beläuft sich der Bestand auf rund 50.000 Verträge.

 

Anteile am Neugeschäft und an den Beständen unserer Partnergesellschaften ausgebaut

Die Entwicklung solcher Produktinnovationen ist nur deshalb möglich, weil wir bei unseren Partnergesellschaften Gehör finden. Dies wiederum liegt daran, dass wir mit unseren hohen Anteilen am Neugeschäft und an den Beständen unserer Partnergesellschaften inzwischen ganz maßgeblich zu deren Geschäftsergebnissen beitragen und dort zahlreiche Arbeitsplätze sichern. So lag im Jahr 2005 unser Anteil am Neugeschäft unserer Partner der AMB Gruppe bei 69,2%, bei der AachenMünchener Lebensversicherung, Nummer 2 auf dem deutschen Markt, sogar bei 81,6% der neu vermittelten Beitragssumme (Vorjahr: 80,3%). Unser Anteil am Nettomittelaufkommen der DWS, Investmenttochter der Deutschen Bank, liegt bei 12% und das im Jahr 2005 der Deutschen Bank neu zugeführte Baufinanzierungsgeschäft konnte um 43,7% auf bereits 563,2 Millionen EUR gesteigert werden.

 

Große Erfolge in der „Riester-Beratung“

Die Beratung zur Riester-Rente war für uns vom Tag der Einführung an Pflicht. Denn wir sehen es als unseren gesellschaftspolitischen Auftrag an, den Bürgern die Einschnitte in der staatlichen Altersversorgung zu verdeutlichen, die Vorteile des Produktes zu erläutern und die staatliche Zulage zu erschließen. Der Erfolg gibt uns Recht: Mit insgesamt 665.000 eingereichten Riester-Verträgen stammt inzwischen beinahe jeder achte vermittelte Vertrag in Deutschland aus unserer Beratungstätigkeit. Und mit 145.000 Neuabschlüssen haben wir – auf der Basis abgeschlossener Rentenversicherungen – im Jahr 2005 Platz 2 am Markt erreicht.

 

Stärkung unseres Vertriebes

Trotz der schwierigen Marktsituation konnten wir im Jahr 2005 die Anzahl unserer Vermögensberater in Deutschland und Österreich weiter auf 32.690 Partner steigern. Die Attraktivität und das Ansehen des Vermögensberaterberufes nehmen weiter zu.

Dies bescheinigte uns im März 2005 die namhafte Rating-Agentur Assekurata. Mit einem „sehr guten“ Karriere-Rating wurden die hervorragenden Karrierechancen bei der Deutschen Vermögensberatung dokumentiert. Und es wurde zugleich unsere qualitative Marktführerschaft bei der Unterstützung unserer Vermögensberater unterstrichen. Denn bislang konnte kein anderer Finanzvertrieb in Deutschland ein vergleichbar gutes Karriere-Rating erzielen. Wir verfügen damit über ein neutrales Alleinstellungsmerkmal, das uns im Markt abhebt und das wir konsequent bei der Ansprache von Berufsinteressenten nutzen.

 

Erfolge in Österreich

Große Erfolge hat die Deutsche Vermögensberatung im Jahr 2005 auch in Österreich erzielt. Die Umsatzerlöse konnten dort um 26,7% auf 25,6 Millionen EUR gesteigert werden. Das Unternehmen hat damit überdurchschnittlich von den günstigen Marktbedingungen und der in Österreich immer wichtiger werdenden privaten Altersversorgung profitiert.

 

Ausblick

Dem Jahr 2006 sehen wir, auch mit Blick auf den Geschäftsverlauf der ersten Wochen und Monate, mit Optimismus entgegen. Mit ersten, überwiegend positiven Signalen von Seiten der neuen Bundesregierung, einer ständig steigenden Nachfrage nach privater Alters- und Gesundheitsvorsorge und der weiter zunehmenden Nachfrage der Bürger nach einer branchenübergreifenden Allfinanzberatung sind zentrale Rahmenbedingungen für unser Geschäft auf Wachstum ausgerichtet.

Die vorgezogene Anhebung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre kommt faktisch einer erneuten, besonders drastischen Kürzung der Rentenleistungen gleich. Dies und die damit verbundenen wirtschaftlichen Konsequenzen für den einzelnen Bürger bleiben jedoch unausgesprochen. Wir sehen es deshalb als unsere Aufgabe an, als Helfer des Staates möglichst vielen Bürgern diese Einschnitte und die damit einhergehende Notwendigkeit zusätzlicher privater Altersversorgung zu verdeutlichen. Dies ist einer der Schwerpunkte unserer Beratungstätigkeit für die nächsten Jahre.

Es ist davon auszugehen, dass im zweiten Halbjahr 2006 die EU-Vermittlerrichtlinie in deutsches Gesetz transformiert wird. Wir werden von diesem Gesetz – vor allem bei der Gewinnung neuer Vermögensberater – profitieren. Denn als gebundener Vermittler genießen wir die Vorteile der diesbezüglichen Regelungen. Und im Gegensatz zu anderen Finanzvertrieben erfüllen wir die mit dem Gesetz einhergehenden Anforderungen an die Qualifikation eines Beraters bereits heute“.