Sicher zelten im Ferienlager: Die DVAG informiert, welche Versicherungen Eltern für ihre Kinder im Jugendferiencamp abschließen sollten

31. Juli 2012

Deutsche Urlauber lieben es, zu zelten. Allein im Jahr 2010 zählte das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) über 24 Millionen Übernachtungen auf deutschen Campingplätzen. Vor allem viele Kinder verbringen ihre Ferien am liebsten im Zeltlager. Sie lernen dabei viel über die Gemeinschaft und die Natur. Doch bei den Aktivitäten im Freien sind kleine Unfälle nicht immer vermeidbar. „Gut beraten sind Eltern, die vor der Abreise der Kinder ihre Versicherungen überprüfen“, sagen die Experten der Deutschen Vermögensberatung (DVAG). In einem individuellen Beratungsgespräch mit einem Vermögensberater erfahren sie, welche Verträge wirklich wichtig sind. Die DVAG empfiehlt vor allem drei Versicherungen:

Kinder im Zeltlager: Mit der richtigen Vorbereitung unbesorgt in die Ferien

Haftpflichtversicherung

In einem Ferienlager passiert das schnell: Beim Fußballspielen zerdeppert der Ball die Fensterscheibe des Kiosk. Nach dem Lager liegt eine Rechnung für den Austausch der Scheibe in der Post. Für Fälle wie diesen sollten Kinder über die Haftpflichtversicherung ihrer Eltern abgesichert sein, sodass die Familie nicht für entstandene Schäden aufkommen muss. „Nicht immer haben die Betreiber von Ferienlagern einen eigenen Versicherungsschutz“, bemerken die DVAG-Experten. „Eltern sollten vor dem Reiseantritt ihrer Kinder deshalb sicherstellen, dass sie ausreichenden Haftpflichtversicherungsschutz haben. “

Unfall- und Krankenversicherung

Beim Toben im Wald stolpert ein Kind über eine Wurzel und knickt mit dem Fuß um. Ein solcher Unfall kann langfristige Folgekosten verursachen, die unter Umständen nicht von der gesetzlichen Krankenkasse gedeckt werden. Denn in einer solchen Situation kommt es darauf an, wo und wann sich der Unfall ereignet: auf einer Reise, die die Schule oder zum Beispiel ein privater Anbieter organisiert hat. Zudem ist entscheidend, ob sich die Kinder im In- oder Ausland befinden. Das heißt konkret: Je nach Situation variiert der Versicherungsbedarf. „Wir empfehlen, sich professionell beraten zu lassen“, so die Experten der DVAG. „Ein Vermögensberater weiß, welche Versicherung das Kind in der entsprechenden Situation ausreichend schützt.“

Gepäck-Checkliste für Eltern

Ist die Versicherung geklärt, muss nur noch die Tasche richtig gepackt werden. Darin sollten nicht fehlen:

  • Isomatte, Schlafsack und ein kleines Kissen für die Übernachtung
  • Kleidung für jedes Wetter, von Regenjacke bis Badehose und festes Schuhwerk
  • Tagesrucksack, Trinkflasche und Taschenlampe, ggf. Medikamente
  • Sonnencreme und Mückenspray nicht vergessen!